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Pressespiegel zum Konzert am 31. Januar 2016

Feinfühlig und zugleich lebhaft

Anne Zadory, Yannis Kormpetis und Nargiza Alimova begeistern bei „Musik im Jägerhaus“ in Forst

Im dritten Konzert der Reihe „Musik im Jägerhaus“ in Forst standen überwiegend romantische Werke verschiedener Komponisten aus europäischen Ländern auf dem Programm. Die jungen Interpreten Anne Zadory und Yannis Kormpetis (Violine) und Nargiza Alimova (Klavier) entfachten ein Feuerwerk der internationalen Musikkultur.

Eröffnet wurde das gut besuchte Konzert mit der „Sonate für Klavier und Violine G-Dur“ von Wolfgang Amadeus Mozart. Kormpetis und Alimova duettierten an Violine und Flügel als gleichberechtigte Partner und hielten einen musikalischen Dialog voller sprühender Spielfreude. In beiden Sätzen musizierten sie dank einer ausgewogenen Klangbalance feinfühlig und zugleich lebhaft. Mit großem dynamischem Spektrum spielten Alimova und Zadory die „Sonate für Klavier und Violine A-Dur“ von Johannes Brahms. Der musikalische Ausdruck reichte von getragen über elegant bis hin zu kraftvoll. Johan Halvorsen war ein norwegischer Violinist und Komponist. Seine „Passacaglia für Violine und Bratsche“ beruht auf einem Thema von Georg Friedrich Händel. Eindrucksvoll und expressiv hielten Kormpetis und Zadory eine enge musikalische Zwiesprache. In der „Partita g-Moll für Violine solo“ von Ernst-Lothar von Knorr demonstrierte der Geiger mit virtuosem Spiel ein kontrast- und farbenreiches Klangbild.

Eine musikalische Reise nach Osteuropa erfolgte mit Béla Bartóks „Rumänischen Volkstänzen“ für Violine und Klavier. Kormpetis und Alimova begeisterten das Publikum mit einer unprätentiösen feurigen Balkan-Folklore. Ausdrucksvoll und lebhaft erklangen auch die romantischen „Etudes Caprices (Nr. 1, Nr. 4)“ des polnischen Komponisten Henryk Wieniawski. Mitreißend und temperamentvoll demonstrierte das Geigenduo abermals ein virtuoses Frage-und-Antwort-Spiel. Pablo de Sarasate verarbeitete Volkstänze aus dem spanischen Navarra in seinem gleichnamigen Konzertstück für zwei Violinen mit Klavierbegleitung. Die folkloristische Melodik enthielt ein Feuerwerk technischer Effekte. Wechsel zwischen gezupften und gestrichenen Saiten, Trillern und Doppelgriffen, hohen und tiefen Lagen meisterten Kormpetis und Zadory mit bravouröser Leichtigkeit. Mit leidenschaftlichem Spiel verabschiedete sich das Trio vom begeisterten Publikum mit der bekannten Zugabe „Por una cabeza“ von Carlos Gardel.

–Simone Tonka (mit freundlicher Genehmigung der Badischen Neuesten Nachrichten)

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