Aktuelles

Königliche Musik im Jägerhaus

Am 24. Oktober startet die neue Saison

Sonntag, 23. Januar 2022, 19 Uhr

Blicke nach Osteuropa
Das preisgekrönte „Trio Vivente“ kommt mit der Sängerin Kateryna Kasper ins Jägerhaus
 
Trio Vivente
Das Trio Vivente hat die junge ukrainische Sängerin Kateryna Kasper eingeladen, um sich den langgehegten Traum zu erfüllen, die Romanzensuite für Sopran und Klaviertrio von Dmitri Schostakowitsch aufzuführen, ergänzt durch sein frühes Trio op. 3. Die jüdischen Lieder op. 13 des polnischen Juden Mieczysław Weinberg erinnern an die Kindheit im jüdischen Schtetl, bei Antonín Dvořáks viertem Klaviertrio op. 65 sind Anklänge an die tschechische Folklore unverkennbar.
 
Das 1992 gegründete „Trio Vivente“ zeichnet sich durch Spontaneität und lebendige Interpretation aus. Das Ensemble erhielt mehrere internationale Preise und glänzte mit Kritiken und Auszeichnungen in den Magazinen „Fono-Forum“, „klassik-heute“ und „Rondo-Klassik“ mit ihren CD-Einspielungen. So schreibt „klassik-heute“: "Eine so stimmige Phrasierung und eine so ausgefeilte Klangbalance findet unter den Kammermusik-Neuerscheinungen der letzten Jahre nicht so schnell ihresgleichen…“
 
Die Geigerin Anne Katharina Schreiber ist Mitglied des Freiburger Barockorchesters, mit dem sie weltweit, auch als Solistin, unter Dirigenten wie Ivor Bolton, Thomas Hengelbrock und Markus Creed musizierte. Die Cellistin Kristin von der Goltz spielt unter anderem bei den Berliner Barocksolisten, der New Philharmonia London, der Hannover Band und ebenfalls beim Freiburger Barockorchester. Sie ist als Solocellistin international gefragt, z.B. unter Nikolaus Harnoncourt, Michael Hofstetter, Ton Koopman, Marc Minkovski. Die Pianistin Jutta Ernst erhielt für ihre CD-Einspielungen beste Bewertungen in der Fachpresse. Sie ist eine gefragte Kammermusikpartnerin und als Solistin konzertierte sie mit den Orchestern des Saarländischen Staatstheater und des Saarländischen Rundfunks. Die ukrainische Sopranistin Kateryna Kasper ist Ensemblemitglied der Oper Frankfurt. Stilistische Vielseitigkeit und Authentizität der Darstellung charakterisieren ihr Wirken.