Aktuelles

Die Hoffnung stirbt zuletzt!

Vorfreude auf das „Trio Vivente" im Januar

Sonntag, 23. Januar 2022, 19 Uhr

Blicke nach Osteuropa
Das preisgekrönte „Trio Vivente“ kommt ins Jägerhaus
 
Trio Vivente

Sein erstes Klaviertrio op.8 komponierte Dmitri Schostakowitsch mit 17 Jahren. Unter dem Eindruck seiner ersten Liebe stellte er damit bereits sein großes Talent unter Beweis. Sein späteres großes Trio op.67 inspirierte Mieczysław Weinberg zu dessen Trio op.24. Beide Trios entstanden unter den Eindrücken des zweiten Weltkriegs. Die Beiden waren als Freunde und Kollegen eng vertraut. Sie einte das prinzipielle Festhalten an der Tonalität und am Mut zu Pathos und epischem Erzählen. In Antonín Dvořáks viertem Klaviertrio op. 65 sind Anklänge an die tschechische Folklore unverkennbar.

Das 1992 gegründete „Trio Vivente“ zeichnet sich durch Spontaneität und lebendige Interpretation aus. Das Ensemble erhielt mehrere internationale Preise und glänzte mit Kritiken und Auszeichnungen in den Magazinen „Fono-Forum“, „klassik-heute“ und „Rondo-Klassik“ mit ihren CD-Einspielungen. So schreibt „klassik-heute“: "Eine so stimmige Phrasierung und eine so ausgefeilte Klangbalance findet unter den Kammermusik-Neuerscheinungen der letzten Jahre nicht so schnell ihresgleichen…“

Die Geigerin Anne Katharina Schreiber ist Mitglied des Freiburger Barockorchesters, mit dem sie weltweit, auch als Solistin, unter Dirigenten wie Ivor Bolton, Thomas Hengelbrock und Markus Creed musizierte. Die Cellistin Kristin von der Goltz spielt unter anderem bei den Berliner Barocksolisten, der New Philharmonia London, der Hannover Band und ebenfalls beim Freiburger Barockorchester. Sie ist als Solocellistin international gefragt, z.B. unter Nikolaus Harnoncourt, Michael Hofstetter, Ton Koopman, Marc Minkovski. Die Pianistin Jutta Ernst erhielt für ihre CD-Einspielungen beste Bewertungen in der Fachpresse. Sie ist eine gefragte Kammermusikpartnerin und widmet sich als Klavierpädagogin der Förderung des musikalischen Nachwuchses.