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Königliche Musik im Jägerhaus

Am 24. Oktober startet die neue Saison

Sonntag, 27. Februar 2022, 19 Uhr

Die Ära der „Goldenen Zwanziger“
Das „Salontrio von Kopf bis Fuß“ präsentiert Chansons und UFA-Schlager

Salontrio von Kopf bis Fuß
Der Name ist Programm: Friedrich Holländers bekanntes Chanson steht im Mittelpunkt des Repertoires, dem sich das „Salontrio von Kopf bis Fuß“ widmet. Zusammen mit der Musik von Ralph Benatzky, Theo Mackeben oder Kurt Weill entführt das Salontrio sein Publikum in die schillernde Atmosphäre der „Goldenen Zwanziger“ voller Nostalgie und Lebensfreude. Dieser Abend wird eine Liebeserklärung an längst vergangene Musik mit Melancholie, komödiantischen Elementen und kammermusikalischen Facetten.
 
Die Sopranistin Raphaela Stürmer erhielt ihre Ausbildung an der Hochschule für Musik Karlsruhe, gefördert wurde sie durch das Bayreuth-Stipendium der "Richard-Wagner-Gesellschaft" und die "Yehudi-Menuhin-Stiftung". Sie bestreitet sowohl Opernproduktionen als auch Liederabende und fühlt sich ganz besonders zum Chanson und kammermusikalischem Musizieren hingezogen. In der Presse wird ihre „große Gesangskunst“, die „große Beweglichkeit ihrer Stimme“ und ein „glockenheller, schnörkel- aber nicht schmucklos geführter Sopran“ gelobt.

Katrin Düringer studierte Klavier an der „Ecole Normale de Musique“ in Paris und an der Staatlichen Hochschule für Musik in Karlsruhe und Freiburg. Sie nahm Kammermusik beim SWR Karlsruhe auf. Ihre CD-Einspielungen mir romantischen Melodramen fanden in Fachkreisen große Beachtung. In Besprechungen ihrer regen Konzerttätigkeit wird ihr „feines, brillantes und exzellentes Klavierspiel“ gelobt, als auch ihre „virtuose Klangpracht und ihr kultivierter Anschlag.“
 
Waldemar Bischke entwickelte seine besondere Leidenschaft zur Salonmusik als Klarinettist und Gründungsmitglied des „Salonorchester Schwanen“, mit dem er an zahlreichen Festivals mitwirkte und auf mehreren CD-Produktionen (Bella Musica und Naxos) sowie Rundfunk- und Fernsehproduktionen bei SWR und HR zu hören ist. Die Presse rühmte seinen „warmen, gefühlvollen Ton“, „die reiche Palette an Ausdrucksformen“ und „eine Überfülle an musikalischer Fantasie“.
 
Die fachkundigen Einführungen und Erläuterungen dieses Abends gibt der Medienhistoriker Prof. Dr. Konrad Dussel.